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  • Ohne revolutionäre Theorie gibt es keine revolutionäre Bewegung, hat Lenin behauptet. Seine Behauptung scheint so einfach zu sein, aber in Wirklichkeit ist sie das nicht, denn die revolutionäre Theorie ist eine komplexere Auffassung, als es beim äußerlichen Lesen der politischen Schriften Lenins scheinen mag.

    Die leninistische Theorie ist nämlich genau das Ergebnis einer tiefgreifenden Untersuchung der sozialen Wirklichkeit und gleichzeitig das Werkzeug, womit die Arbeiterklasse auf die ökonomischen Basen sowie auf die politischen Überbauen einer historisch bestimmten Gesellschaft wirkt. Wenn wir die leninistische Parteiauffassung untersuchen, so stoßen wir sofort auf die revolutionäre Theorie als marxistische Wissenschaft, das heißt, wir stoßen auf die Frage der wissenschaftlichen Grundlagen der politischen Praxis. Mit anderen Worten, kann man die leninistische Parteiauffassung nicht begreifen, wenn man die gesamte wissenschaftliche Analyse der ökonomischen Basis nicht begreift, welche, bei Marx und bei Lenin, die Grundlage jener Auffassung darstellt. Ohne ihre wissenschaftliche Grundlage würde die leninistische Parteiauffassung wie ein - vielleicht riesig großes - Denkmal politischer Willenskraft wirken, ein Denkmal der Organisationstheorie, aber ein Denkmal ohne Sockel.

    Dies erklärt, warum das äußerliche Beistimmen einigen leninistischen Thesen noch keine Aufnahme der revolutionären Theorie, d.h. die Aufnahme jener allgemeinen wissenschaftlichen Auffassung ist, welche die Grundlage des Leninismus bildet.

    Daraus ergibt sich außerdem, daß die leninistische Parteiauffassung das Ergebnis der ökonomischen marxistischen Analyse ist, und daß wir ohne eine folgerichtige Anwendung dieser Analyse nicht zu jener Auffassung - nicht einmal in der organisatorischen Form - gelangen können. Diese dialektische Entwicklung finden wir auch in der marxistischen Biografie Lenins. Es entsteht also die Frage, die Aufnahme der revolutionären Theorie in ihrem vollständigen Wesen zu betrachten.

    Klassenkämpfe und revolutionäre Partei ist das Ergebnis der Ausarbeitung jener Fragen.

  • An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, beginnt mit dem Anbruch des Jahrhunderts des Imperialismus der «heimtückischste» Angriff auf den Marxismus. Die Bernstein-Debatte kennzeichnet jene historische Phase. Es war der erste Versuch einer Revision des Marxismus mit internationalem Charakter.
    Cervetto schreibt, daß diese bürgerliche und kleinbürgerliche Kritik an der marxistischen Theorie «auf deutschem Boden und in einem Augenblick der Expansion der sozialistischen Bewegung den Punkt der höchsten Anhäufung und Vertiefung» erreichte.
    Er erklärt: «In dieser großen Werkstatt des Imperialismus, der die englische übertraf und hinter den USA an die zweite Stelle trat, wurden alle Organisationstechniken des Finanzkapitals, der Zentralisation und Konzentration des Kapitals ausprobiert und eingeführt. Ein Großteil dessen, was heute über die Politik, über die Demokratie und über die Kritik am Marxismus gesagt wird, kommt aus jener Quelle, zu der der Revisionismus einen beträchtlichen Beitrag geleistet hat. Es ist notwendig sich diesen Quellen zuzuwenden, es ist notwendig sie zu studieren, es ist notwendig sie zu kritisieren, wie es bereits Lenin und der russische revolutionäre Marxismus taten, die gerade aus dieser historischen Auseinandersetzung geimpft, gestärkt und siegreich hervorgingen und dies tun konnten, weil der Feind, dem sie gegenüberstanden, wahrhaft gewaltig war.» Die Analysemethode und die Thesen aufzunehmen, mit denen der revolutionäre Marxismus jenen historischen theoretischen und politischen Sieg errungen hatte, war und ist ein unumgänglicher Schritt. Nur so kann man im Verständnis der politischen Hülle des Imperialismus vorankommen - einer Hülle, die noch heute in jenen Wurzeln viele ihrer genetischen Charakteristika findet. Ohne jenen Schritt war es unmöglich mit Lenin zur Entdeckung der imperialistischen Demokratie zu gelangen, der Demokratie als politischer Form, die die Epoche kennzeichnet, in der wir leben, und zwar als bester Hülle des imperialistischen Staates.
    Die Arbeit, die wir vorlegen, bietet den neuen Generationen von Marxisten die Möglichkeit sich an die harte Arbeit der Aufnahme jener Lektion zu machen. Dies ist ein unumgänglicher Schritt, um eine Vorstellung von unserer Epoche zu bekommen, die nicht der Ideologie des Imperialismus untergeordnet ist.

  • In den vergangenen Jahren rückten Nachhaltigkeit, Corporate Responsibility und ethische Geschäftspraktiken ins Blickfeld von Öffentlichkeit und Geschäftswelt, von Management- und Wirtschaftswissenschaftlern. Wir erlebten eine zunehmende wirtschaftliche wie finanzielle Verflechtung internationaler Beziehungen. Insofern hat keine Krise nur lokale Auswirkungen, jede Krise betrifft uns alle. Deshalb ist es wichtiger denn je, verantwortungsvoll zu handeln und zu verstehen, was diese Entwicklung für die Führung von Unternehmen bedeutet.
    Dieses Buch ist ein gemeinschaftlicher und kohärenter Beitrag, der konstruktive, pragmatische Lösungsansätze für viele aktuelle Fragen bietet. Es gehört in die Business-und-Management-Abteilung der Buchläden und ist somit all jenen zugänglich, die sich mit Responsible Management beschäftigen. Es ist eines der ersten Bücher, die einen umfassenden Einblick in Managementfragen der Corporate Social Responsibility gestatten und dabei lesbar und leicht verständlich sind. Erfahrungen aus der Praxis gehören ebenso zum Inhalt wie wegweisende neue Forschungen, praktische Modelle und innovative, impulsgebende Ideen, die Manager inspirieren sollen, nach neuen Lösungen in einer zunehmend globalisierten Welt zu suchen. Da diese Betrachtungen unser Verständnis davon widerspiegeln, wie Managementausbildung aussehen sollte, präsentiert dieses Buch in gewisser Weise - mittels seiner Auswahl interdisziplinärer Betrachtungen von Managementwissenschaftlern an der Schnittstelle von eigener Arbeit und allgemeinen gesellschaftlichen Veränderungen - auch eine wichtige Antwort auf die Forderung nach Umdenken in der Wirtschaftsausbildung im 21. Jahrhundert.

  • Dieses Buch erzählt nicht nur die Entstehungsgeschichte des Mittelstands-Unternehmens Delfingen, sondern auch die Geschichte der Familie des Gründers Bernard Streit. Trotz einer sehr lückenhaften Schulzeit und seiner als Kind sehr ausgeprägten Schüchternheit schafft Bernard Streit es Schritt für Schritt, angetrieben von einem eisernen Willen, unterstützt durch ein intuitives Verständnis für Management und durch seinen tief verwurzelten Humanismus, sein Unternehmen zur Weltmarktführerschaft in seinem Marktsegment zu führen.


    Mit bewegender Aufrichtigkeit beschreibt der Gründer uns seinen Weg vom einfachen Bauern bis zum Unternehmensleiter, auf dem er die Erfahrung macht: "Was heute unmöglich ist, kann bereits morgen möglich sein, und umgekehrt." Hochgestochenen Reden stellt Bernard Streit sein optimistisches Leitmotiv gegenüber: "Das Schlimmste muss nicht immer das Wahrscheinlichste sein." Dieser Satz, zusammen mit seiner Überzeugung, dass das Menschliche immer im Mittelpunkt steht, zieht sich wie ein roter Faden durch das bewegte Leben des Gründers von Delfingen.

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